Präambel

Die Interessen der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen werden durch zwei Sprecher und deren Stellvertreter wahrgenommen.

Die beiden Sprecher treten als Repräsentanten der bklm auf und sollen in der Regel erste Ansprechpartner für Hochschulleitungen, Landesregierungen, Ministerien, Politiker, Partner und Presse sein. Darüber hinaus besitzen alle Mitglieder des Sprechergremiums gegenüber den genannten Ansprechpartnern ein Vertretungsrecht als Einzelperson und sind in allen Belangen gleichberechtigt.

Die Tätigkeit als Sprecher ist ehrenamtlich und wird nicht vergütet.

 

Wahl

Die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) wählt zwei Sprecher und drei bzw. fünf Stellvertreter. Gewählt werden kann jeder  Lehrbeauftragte einer deutschen Musikhochschule. Die Mitglieder der Bundeskonferenz schlagen Kandidaten zur Wahl vor.  Es können auch Gruppen kandidieren. Ob drei oder fünf Stellvertreter gewählt werden, entscheidet die Vollversammlung.

 

Die Wahl findet in zwei geheimen Wahlgängen statt. Im ersten Wahlgang werden die Sprecher, im zweiten deren Stellvertreter gewählt.

Stimmt die Zahl der Kandidatenvorschläge mit der Anzahl der zu wählenden Sprecher bzw. Stellvertreter überein, kann auf Antrag und nach einstimmigem Beschluss der Anwesenden die Wahl per Handzeichen erfolgen.

 

Wahlberechtigt sind die anwesenden Vertreter (wo möglich: die gewählten Vertreter) der Lehrbeauftragten an deutschen Musikhochschulen. Von diesen sind je max. zwei Vertreter pro Musikhochschule zu benennen, die das Wahlrecht ausüben.

 

Zusätzlich verfügen auch die Sprecher/Stellvertreter des amtierenden Sprechergremiums über Stimmrecht, sofern sie nicht gewählte Vertreter der Lehrbeauftragten einer Musikhochschule sind.

 

Unabhängig von der Zahl der vorgeschlagenen Kandidaten für die Sprecher- bzw. Stellvertreterfunktion stehen den Wahlberechtigten in den verschiedenen Wahlgängen max. zwei (Sprecherwahl) bzw. drei oder fünf (Stellvertreterwahl) Stimmen zur Verfügung. Bei der Kandidatur einer Gruppe gilt das entsprechend. 

 

Eine Wahlperiode dauert jeweils bis zur nächsten Bundeskonferenz, in der Regel ein Jahr.

 

Eine Briefwahl ist nicht vorgesehen. Bei der Zusammensetzung des Sprechgremiums sollten möglichst viele verschiedene Bundesländer repräsentiert sein.

 

Scheidet ein Mitglied des Sprechergremiums während der Wahlperiode aus, wird nach Listenplatz nachnominiert.

 

Arbeitsweise

Entscheidungen des Sprechergremiums werden nach ausgiebigen Diskussionen mit absoluter Mehrheit getroffen.

Das Sprechergremium hält jährlich zwei bis vier Treffen ab. Die hierbei anfallenden Kosten sollen von Partnern oder auf anderem Wege erstattet werden.