Unterstützung der Lehrbeauftragten; StelIungnahme zur Frankfurter Resolution vom 23.1.2001 der l. Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen

 

 

1.

Die Hochschulleitung unterstützt die Lehrbeauftragten auch künftig in deren Bemühen, die besondere Arbeitssituation an Kunsthochschulen im Vergleich zu der an Universitäten und Fachhochschulen zu beschreiben und richtig einzuordnen. Die Hochschulleitung hat dazu in den letzten Vertragsverhandlungen mit der Senatsverwaltung, bei der Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes und bei den Richtlinien über die Vergütung von Lehraufträgen konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen unterbreitet.

2.

Sie halt darüber hinaus eine abgestimmte Vorgehensweise mit den übrigen 23 Musikhochschulen für wichtig, um auf Bundesebene eine signifikant neue Betrachtungsweise und eine Änderung des gegenwärtigen Zustandes zu erreichen. lm ,,Positionspapier der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM)" vom 16. Januar 2011 heißt es dazu:

,,Lehrbeauftragte sind an Musikhochschulen nicht lediglich zur Ergänzung des Lehrangebotes tätig, sondern decken einen wesentlichen Teil der Lehrkapazität ab und sichern gleichzeitig den notwendigen Bezug zur Praxis des Berufslebens der Musiker. Dem ist im Interesse der Erhaltung notwendiger Lehrangebote in angemessener Weise Rechnung zu tragen. Die RKM fordert, die Vergütung der Lehrbeauftragten auf eine grundsätzlich neue Basis zu stellen, die sich an der Vergütung von Teilzeitstellen noch dem Schweizer Modell orientiert.

Die dafür erforderlichen Finanzressourcen sind den Musikhochschulen zusätzlich zur Verfügung zu stellen."

3.

Auf der diesjährigen Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen im Mai 2011 soll die S¡tuotion der Lehrbeouftrogten erneut beraten und ein gemeinsames Vorgehen verabredet werden.

Prof. Jörg-Peter Weigle