Stellungnahme zur Frankfurter Resorution vom 23.01.2011

lhr Schreiben an Prof. Hartmut Höll vom g.OT.2011

-REKTORAT-

Karlsruhe, 14.07.2011

Telefon: 0721.66292T0Telefax: 0721.6629266
E-Mail: josef¡ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sehr geehrte Frau Wentz,

anbei erhalten Sie die gewünschte Stellungnahme des Senats der Hochschule für Musik Karlsruhe vom 18.05.201 1.

Mit freundlichen Grt¡ßen

lm Auftrag

Josefine Beinhauer

 

Stellungnahme des Senats der Hochschule für Musik Karlsruhe vom 18.05.2011 zur »Frankfurter Resolution der Lehrbeauftragten«

Der Senat der Hochschule für Musik Karlsruhe hat bereits 2006 beschlossen, dass Lehrbeauftragte für den Senat wahlberechtigt und wählbar, insoweit also den künstlerischen und wissenschaftlichen Mitarbeitern gleichgestellt sind. Darüber hinaus hat die Hochschule im Jahr 2008 die Vergütung der Lehrbeauftragten um durchschnittlich 15% angehoben. Da die Situation der Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen in Deutschland sehr unterschiedlich ist, hat der Senat der Hochschule für Musik Karlsruhe in seiner Sitzung am 18. Mai 2011 die ›Frankfurter Resolution‹ der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen vom 22./23. Januar 2011 mit Interesse und Verständnis zur Kenntnis genommen. Der Senat ist sich der überaus großen Bedeutung der Arbeit von Lehrbeauftragten für die Lehre an Kunsthochschulen sehr wohl bewusst. Diese unterscheidet sich
qualitativ in ihrer selbstständigen Verantwortung deutlich von den eher zugeordneten Aufgaben an wissenschaftlichen Universitäten. Die Forderungen der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen in der ›Frankfurter Resolution‹ sind daher verständlich und nachvollziehbar. Allerdings wird eine entsprechende Umsetzung nur auf der Basis von weiterführenden, hochschulpolitischen Entscheidungen der Landesregierungen und
nachfolgend höheren finanziellen Zuwendungen der öffentlichen Hand möglich sein. Ohne solch grundlegende Verbesserungen würde eine Umsetzung lediglich bessere Bedingungen für deutlich weniger Lehrbeauftragte bedeuten und sich nachhaltig negativ auswirken. Da dies weder im Interesse der Lehrbeauftragten noch im Interesse der Hochschule liegt, appelliert der Senat der Hochschule für Musik Karlsruhe an die politischen
Interessenvertreter, sich der besonderen Bedeutung der Lehrbeauftragten für die Lehre an Musikhochschulen bewusst zu werden und adäquate Arbeitsbedingungen und deren Finanzierung sicher zu stellen.