25. 6. 2011

Der Rektor hat einen unglaublich guten, unterstützenden Brief ans Ministerium geschickt!  Er hat sich wirklich Mühe gegeben, Kalkulationen beigelegt,

Vergleiche mit Leipzig gezogen (LB-Honorare sind Hochschulsache, nicht im Hochschulgesetz geregelt) und konkrete Forderungen gestellt.
E. Forbes

Bericht aus Dresden 28.3.11

Erfreuliche Nachrichten aus Dresden! Emailverteiler ist noch in Arbeit, aber wir haben schon ein kleines Team gebildet, das die kommende Vertreterwahl (Briefwahl) vorbereitet, und unsere Vollversammlung soll am 4.5. um 20.00 stattfinden.  Die Frankfurter Resolution und die Stellungsnahme des Rektors sind in den Fakultätsräten und im Senat intensiv besprochen worden und unterschiedliche Modelle der Mitbestimmung werden erwogen.  Es ist inzwischen möglich, dass LBs, die seit 2 Jahren mindestens 5 SWS unterrichten, per Antrag an den Fakultätsrat Mitglieder der Hochschule werden.  Der Rektor sagte mir, er habe schon das Thema LB bei einem Treffen mit dem neuen Staatssekretär im Ministerium angesprochen, er sehe jedoch keinen Spielraum für Honorarerhöhungen… Nichtsdestotrotz, wir bekommen Zuspruch von allen Seiten und sind voller Hoffnung, dass wir gemeinsam doch was bewirken können!

Eleanor Forbes

Vollversammlung:

04.05. 20.00

- im Senatssaal

29. 4. 2011
In der neuen Grundordnung der HfM - seit Nov. 2010 in Kraft - können LBs, die in den letzten 2 Jahren durchgehend mindestens 5 SWS unterrichtet haben und noch im Lehrauftrag sind, Mitglieder der HfM werden.  Dies wurde uns jedoch nicht sonderlich kommuniziert - auch mein Studiendekan wusste nichts davon. Immerhin.... Noch nicht klar ist, ob man die Mitgliedschaft gesondert beantragen muss oder ob sie automatisch erfolgt.

In der Tat ist die finanzielle Lage  äußerst schwierig, im letzten Sommer hat die Landesregierung drastische Kürzungen vorgenommen - es gibt kaum Workshops oder sonstige Extraveranstaltungen mehr, einige LBs mit geringfügiger Auslastung wurden nicht verlängert, wir dürfen nun nicht so viele Studenten pro Fach aufnehmen, und Musiktheorie wird seit kurzem nicht mehr als wissenschaftliches Fach eingestuft, so dass die LB-Kollegen in diesem Fach eine erhebliche Honorarkürzung verkraften müssen.  Ich habe einige Mails von erfahrenen, langjährigen LBs bekommen, die sich wirklich überlegen, ob sie nicht aufgeben sollen.  Diese LBs sind sehr dankbar, dass es jetzt Bewegung auf Bundesebene gibt und dass ein Forum geschaffen wird.  Es gab in der Vergangenheit vereinzelte Versuche, mit der Hochschulleitung zu verhandeln, jedes Mal vergebens.  Es gibt fast keine Kommunikation unter LBs, nicht mal in den einzelnen Fachbereichen.

Zwei LBs, die Korrepetition geben, berichteten, dass das Spielen von Prüfungen und Klassenabenden auch im Lehrauftrag steht, jedoch nicht vergütet wird.  Pro Student sind oft nur 22,5 Minuten pro Woche vorgesehen - eine Kollegin hat in ihren 9,25 SWS 15 Studenten zu betreuen!! Natürlich schaut sie nicht immer auf die Uhr, daher arbeitet sie genau so viel wie die angestellten Pianisten.  Sie wollte reduzieren, weil es nicht mehr zu bewältigen ist.  Sie wurde dringend gebeten weiterzumachen, weil sie die Einzige ist, die dieses Repertoire drauf hat.... Ihr Mann hat eine feste Stelle im Orchester und auch ein paar Stunden im Lehrauftrag - er bekommt einen höheren Honorarsatz als sie.

Wir haben endlich eine Namensliste mit möglichst vielen Emailadressen erstellen können.  Es trafen sich einige LBs regelmäßig jede Woche zum Austausch und um Vorbereitungen zu treffen.  Das daraus resultierende Orga-Team hat eine Briefwahl organisiert, zur Vollversammlung am 4.5. eingeladen und sammelt jetzt Themen für einen Forderungskatalog.  Die Situation der LB, die Frankfurter Resolution und die Stellungnahme des Rektors wurden in den Fakultätsräten und im Senat ausführlich diskutiert.  Es gab schon einzelne Gespräche mit Rektor und Prorektorin zwischen Tür und Angel, aber das zukünftige Vertreterteam wird das Gespräch mit der Hochschulleitung führen.

Eleanor Forbes

May 05, 2011 9:11 AM

gestern Abend war unsere Vollversammlung in Dresden.  Es waren 24 LBs anwesend (viele hatten im Vorfeld gesagt, dass sie nicht kommen konnten, uns jedoch Unterstützung zugesagt) plus 2 Vertreter des Studentenrats.  Es gab eine rege Diskussion und eine Forderungsliste wurde erstellt.  Vier LB-Vertrerer wurden gewählt, die als Team arbeiten werden und die anfallenden Aufgaben unter sich aufteilen.  Ein paar LBs haben Zuarbeit angeboten.  Durch die zusätzliche Möglichkeit der Briefwahl haben insgesamt 57 LBs ihre Stimme abgegeben.  Das Team wird nun an die Hochschulleitung und in die Gremien gehen.
Eleanor Forbes