MITTWOCH, 11.05.2011, Pressemeldung des Wissenschaftsministeriums
Heute veröffentlichte das Wissenschaftsministerium NRW folgende Pressemeldung:
Situation der Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen muss verbessert werden
Der Kunsthochschulbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen, der gem. Kunsthochschulgesetz das Land und die Kunsthochschulen des Landes berät, hat sich in seiner Sitzung am 9. Mai in Düsseldorf ausführlich mit der Situation der künstlerischen

Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen befasst. Er stellt fest, dass die Lehrbeauftragten in erheblichem Umfang zur Lehre bei tragen. Sie haben damit einen großen Anteil am hohen Niveau der künstlerischen Ausbildung an den nordrhein-westfälischen Musikhochschulen. Wie die Rektoren der Musikhochschulen sieht der Kunsthochschulbeirat eine unvertretbare Diskrepanz zwischen der Bedeutung, die die Arbeit der Lehrbeauftragten für die Hochschulen hat und ihrer arbeitsrechtlichen und finanziellen Situation. Er empfiehlt, dies zum Anlass fürÜberlegungen zu einer Verbesserung der Personalstruktur an den Musikhochschulen zu nehmen. Für vordringlich und unabdingbar hält der Beirat eine Anpassung der Vergütungssätze, die seit 2002 nicht angehoben wurden und deshalb deutlich hinter der allgemeinen Gehaltsentwicklung im öffentlichen Dienst zurück geblieben sind. Die Mitglieder des Beirats sind sich darin einig, dass die dafür erforderlichen Mittel nicht aus den laufenden Etats der Musikhochschulen finanziert werden können. Darüber hinaus sollte sicher gestellt werden, dass die Vergütungssätze künftig an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst gekoppelt werden.

Dem Kunsthochschulbeirat gehören Künstlerinnen und Künstler der verschiedenen, an den Kunsthochschulen des Landes angebotenen Kunstgattungen und Persönlichkeiten des kulturellen Lebens an.

Vorsitzender ist der Rektor der Universität Mozarteum Salzburg, Prof. Reinhart von Gutzeit.

Kunsthochschulbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen

Pressemitteilung

Düsseldorf, 11. Mai 2011

 

 

Von: Daniela Endrulat