ein weiteres Etappenziel ist erreicht!

Gestern erhielt ich die Nachricht von Dennis Maelzer, MdL (Mitglied des Landtages), dass eine weitere Erhöhung/Anpassung der LBA Bezüge beschlossen sei.

 

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als Vertreter der Lehrbeauftragten an der Musikhochschule Detmold möchte ich Sie gerne darüber informieren, dass es nach den jüngsten Erhöhungen der Vergütung der Lehrbeauftragten an Kunst- und Musikhochschulen in NRW von insgesamt 15 Prozent, auch im nächsten Jahr eine Anpassung geben wird. Möglich wird dies dadurch, dass wir uns nach intensiven Gesprächen (das ist keine Floskel) in den vergangenen Wochen mit unserem Koalitionspartner auf einen Änderungsantrag zum Haushalt 2015 verständigt haben, der Verbesserungen von knapp 275.000 Euro für die Kunst- und Musikhochschulen vorsieht. Damit wird eine Erhöhung der Vergütung der Lehrbeauftragten um 2,95 Prozent möglich. Dies entspricht exakt der Steigerung für alle Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst, so dass es zu keiner Abkoppelung von der allgemeinen Entwicklung kommt, wie es leider zwischen 2002 und 2012 der Fall war. Die finanziellen Auswirkungen auf die einzelnen Hochschulen finden Sie im Anhang.

Ziel der Wissenschaftspolitiker der SPD bleibt es weiterhin zu einer automatischen Dynamisierung bei der Vergütung der Lehrbeauftragten an Kunst- und Musikhochschulen, angepasst an die Tarifentwicklung, zu kommen.

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Meine Antwort an Herrn Maelzer habe ich euch zur Info unten angefügt.

Viele Grüße

Eva Schüttler

Sehr geehrte Herr Dr. Maelzer,

das sind ja gute Nachrichten!!!

Vielen Dank für Ihr stetiges Bemühen um die Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen!!!

Dass die „intensiven Gespräche" keine Floskel ist, davon bin ich überzeugt, da ich in den letzten Jahren durch meine Tätigkeiten als Vertreterin der LBA, als Mitglied des örtlichen Personalrates und des Senates der Hochschule erfahren konnte, wie aufwendig, zeitintensiv und manchmal auch mühsam solche Entwicklungen/Bewegungen sein können.

Das ist sicherlich ein großer Erfolg, auch wenn die Zahl (2.9%) erstmal klein erscheinen mag, aber durch eine kontinuierliche jährliche Dynamisierung kann das weitere Auseinanderdriften der Schere zwischen den Festangestellten/Professoren und den Lehrbeauftragten endlich aufgehalten werden. (Anhang LBA Entwicklung)

Ein Grund dieses Etappenziel zu feiern, aber auch als Anlass zu nehmen, weiter das Ziel der nachhaltigen Qualitätssicherung mit guten und fairen Arbeitsbedingungen zu verfolgen!!!

Besonders wichtig und notwenig erscheinen mir auch die weiteren Bemühungen um eine zukünftige Anpassungen des „Stellenplanes" an den heutigen, aktuellen Lehrbedarf an Musikhochschulen.

Da ein wachsender Teil des dauerhaften Lehrangebots kontinuierlich von Lehrbeauftragten übernommen wird, ist in den letzten Jahrzehnten eine Schieflage entstanden, die der eigentlichen Idee des Flexibilisierungsinstrumentes Lehrauftrag nicht mehr gerecht wird, und sicherlich einer Veränderung bedarf.

Laut einer Umfrage der bklm (Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen) unterrichten fast 45% der LBA (mit einem jährlichen befristeten „Kettenlehrauftrag") länger als 10 Jahre (siehe Anhang).