16.4.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte euch heute auf den neuesten Stand unserer Arbeit bringen.
Die Hochschulleitung (Herr Vogel) unterstützt und begrüßt unsere Aktion am 5. Mai.
Er wird Landespolitiker zu einer Podiumsdiskussion im Gartensaal um 14 Uhr einladen. Zugesagt hat schon Herr Dahl (Chefredakteur der Lippischen Landeszeitung) um die Gesprächsleitung/Moderation zu übernehmen.
Außerdem bekommen wir Unterstützung von Herrn Thalmann (Öffentlichkeitsarbeit). Er hat  auch den Kontakt zu Medienvertetern ermöglicht.

 

So hatten wir letzte Woche ein Gespräch mit Barbara Luetgebrune (Lippisches Kulturjournal). Sie wird für die Wochenendausgabe (30.April) einen Artikel über unsere Situation und unseren Aktionstag schreiben. Dazu wird es voraussichtlich zwei konkrete Beispiele von LBA geben, in denen steckbriefartig die Situation (Diskrepanz zwischen höchster Qualifikation und Niedriglohn) für die/den LeserIn veranschaulicht werden kann.

Außerdem haben wir eine Anfrage für einen Bericht von WDR3 Tonart. Ob der Bericht über die Detmolder Musikhochschule gemacht wird,  ist noch unklar, da auch die anderen Hochschulen (Köln, Düsseldorf, Essen) einen Aktionstag organisieren.

Auch sind wir in regem Kontakt mit der GEW über die Landesvertreterin Ursula Rost. Sie unterstützt uns, und kann auch für die Podiumsdiskussion einen VertreterIn der GEW einladen.

Ich möchte euch auffordern, sich in einer der Gewerkschaften zu organisieren. Da inzwischen DOV, GEW und ver.di mit im Boot sind ist es wichtig, hierfür eine Basis zu schaffen. Das heißt, wenn wir  Mitglieder sind, erteilen wir der Gewerkschaft damit ein Mandat, uns zu vertreten und zu unterstützen. (siehe Anhang)

Am 14. April haben wir (Lehrbeauftragte) uns zu einer Sitzung zur konkreten Gestaltung des Aktionstages getroffen.

Da wir noch zu wenige Aktive sind, wird die Aktion vor der Podiumsdiskussion auf dem Marktplatz nicht umsetzbar sein. Der Schwerpunkt wird auf der Podiumsdiskussion liegen. Im Vorfeld möchten wir euch dazu anregen, nochmals Kollegen und auch Studenten zu informieren und mobilisieren, sich an dieser Aktion mit Präsenz zu beteiligen.

Eingerahmt werden die Gespräche mit verschiedenen kurzen Musikbeiträge, welche zum einen kurze und anspruchsvolle Werke aus dem klassischen Bereich enthalten sollen und ein paar auflockernde Werke aus dem Bereich der „leichte Muse“ mit vielleicht  kritischen Texten – Protestkanon. Der genaue Programmplan ist noch in Arbeit, und steht oder fällt natürlich mit den möglichen Aktiven. Ich möchte nochmals anregen, dass jeder in seinem Umfeld Kollegen (das heißt auch Professoren und Studenten) anspricht und nach Möglichkeiten für einen kurzen Vortrag aus seinem Repertoires sucht, um die hohe Qualifikation, Professionalität, den enormen Arbeitsaufwand und das breite Spektrum unserer Arbeit zu veranschaulichen.

Außerdem könnten wir an einer der Stellwänden im Foyer kurze Portraits (Ausbildung-Studiengänge- Arbeit) von LBA´s präsentieren, um die verschiedenen Arbeitsbereiche und unsere ausnahmslos hohe Qualifikation zu zeigen. Wer wäre dazu bereit, mir steckbriefartig eine solche Auflistung zu schicken? – wir könnten sie natürlich anonymisieren.

Am 3. Mai um 9.30 Uhr am Schubertplatz ist ein abschließendes Treffen vor dem 5. Mai geplant. Und wenn ihr weitere Ideen und Anregungen habt, schickt mir eine Mail oder meldet euch telefonisch unter 05231 – 48901 bei mir.

Ich hoffe auf eure Beteiligung – wir sind zahlenmäßig (über 60 % der Lehrenden) an unserer Hochschule gut aufgestellt, um etwas zu bewegen. Lasst uns in kleinen Schritten vorangehen, um etwas zu verändern. Von Seiten der Landespolitik in NRW scheint ein Interesse und eine Bereitschaft zur Diskussion vorhanden zu sein.

Mit vielen Grüssen von

Eva Schüttler und Dorothea Geipel