Januar 2012
Die Lehrbeauftragten-Vertreterinnen Karola Theill und Edith Salmen haben ein erstes Informationsgespräch mit dem Referatsleiter des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Herrn Ulf-Peter Knüppel geführt.

Herr Knüppel kennt zwar die grundsätzliche Situation der LBs, war jedoch über die Details und darüber, dass die HMT Rostock die traurige, einsame Spitze mit 72% Lehre durch LBs bildet, überrascht. Hier werde eindeutig die Lehre nicht mehr "ergänzt", wie es im Landeshochschulgesetz heißt, sondern sicher gestellt.
Es wurden weitere Gespräche und ein regelmäßiger Informationsaustausch in Aussicht gestellt.

2011

Folgende Ergebnisse gab es nach einem sehr konstruktiven Rektoratsgespräch mit dem Rektor Göckeritz, dem Kanzler Ivemeyer und den LBs Edith Salmen und Karola Theill, das Ende des WS 10/11 stattfand:

-eine schon länger geplante Honorarerhöhung von 2 €/ Std. wurde für das SoSe 2011 umgesetzt;

-die LB-Vertreterin hat ein Rede-und Initiativrecht im Senat bekommen mit der Option, nach einiger Zeit auch einen Sitz mit Stimmrecht zu erhalten;

-die Veränderung der an der HMT sehr umständlichen, fast schon entwürdigenden Abrechnungsmodalitäten werden derzeit geprüft;

-ein Schwarzes Brett ist seit diesem Semester eingerichtet.

Das Rektorat unterstützt die Initiative der Lehrbeauftragten und die "Frankfurter Resolution" uneingeschränkt (siehe Stellungnahme).

Auf der  Vollversammlung am 6. Mai 2011 wurden Karola Theill (Liedgestaltung) als Vertreterin und Edith Salmen (Schlagzeug) als Stellvertreterin der Lehrbeauftragten für 2 Jahre gewählt. Inklusive Briefwahl wählten 58 der 217 LBs. An der VV nahmen ca. 28 LBs teil, das komplette Rektorat, einige KollegInnen, die Landesvertreterin der GEW und die Presse, die in der Ostseezeitung vor der VV einen großen Artikel über die Situation der LBs gebracht hatte und nach der VV eine kurze Notiz über die Wahl.

Im Senat wurde die  bklm und die "Frankfurter Resolution" vorgestellt und am 4.5.2011 über folgende Stellungnahme einstimmig abgestimmt:

Beschlußvorlage für die Senatssitzung am 04.05.2011  Stellungnahme zur „Frankfurter Resolution"

Der Senat der Hochschule für Musik und Theater Rostock hat die „Frankfurter Resolution" der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen vom 22. und 23. Januar 2011 in seiner Sitzung am 06. April 2011 zur Kenntnis genommen. Der Senat bekräftigt die in der Resolution formulierten Forderungen der Lehrbeauftragten und wird das Rektorat der Hochschule für Musik und Theater Rostock darin unterstützen, kurz-, mittel- und langfristig Verbesserungen für die Arbeitssituation der Lehrbeauftragten herzustellen und diese auch beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern einzufordern.