30. 5. 2011
Die Wirkungsweise der Frankfurter Resolution wurde vorgestellt. Reaktionen:

Präsidium
Gemeinsames Ziel sei langfristige Veränderung: Anteil der LB deutlich senken, auf 30%. Dies sei ein gesundes Verhältnis.

„Wir werden uns öffentlich vor die LB stellen“ Darüber hinaus sieht es aus rechtlichen Gründen wenig Möglichkeit für eine Debatte.

Profs
Prof. A: Vorschlag, gemeinsam öffentliche Wege zu gehen, an die Politik heranzutreten, an die Bevölkerung, zeigen, wir sitzen alle in einem Boot. Politiker einzuladen, zu überzeugen, geschickte, kreative Aktionen zu starten. Alle zusammen mit dem Präsidium.
Prof. B. erinnert an die Geschichte: zunächst gab es wenig LB, dann wurden immer mehr Studierende aufgenommen bzw. Studienangebote gemacht, ohne zu fordern, dafür das entsprechende Budget zur Verfügung zu stellen, da es das Billigangebot mit Lehraufträgen gab. Man habe dem Ministerium nicht klargelegt, dass, was sich in der Hochschule entwickelte, teuer ist.
Prof. C. ermahnt, den inneren Verteilungskampf wahrhaft zu führen. Es werde immer argumentiert, wenn die LB einen Euro mehr erhielten, sei das so viel wie eine Professur – man könne aber auch sagen: wie ein Flügel….
Prof. D. spricht aus seinem Bereich von einem LB-Anteil von 80%. Er schäme sich, hierfür bundesweite Ausschreibungen vorzunehmen, und dann 30 Euro anbieten zu müssen (kriminell). Auch schäme er sich, sie – unbezahlt -  zu 2 – 3 stündigen Teamsitzungen einzuladen. Dies sei ein riesiges Problem, man müsse an höherer Stelle darauf hinweisen. Zusätzliche Aufgaben fielen auf sehr wenige Profs zurück, hier existiere eine Riesen Leerstelle.