29. Februar 2012 Koalition verpasst Chance Prekarisierung an Musikhochschulen zu stoppen
Anlässlich der heutigen abschließenden Beratung unseres Antrags „Prekäre Situation von Lehrbeauftragten an Musikhochschulen sowie Hochschulen für Musik und Theater beenden“ im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, erklärt die Sprecherin für Kulturpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grüne, Agnes Krumwiede MdB:


Die Koalition hat heute im Kulturausschuss unseren Antrag „Prekäre Situation von Lehrbeauftragten an Musikhochschulen sowie Hochschulen für Musik und Theater beenden (17/7825)“ abgelehnt.  Damit wird die Chance verpasst, sich für die Verbesserung der Situation der Honorarlehrkräfte an Musikhochschulen einzusetzen.

Hochqualifizierte Honorarlehrkräfte übernehmen vergleichbare Verantwortung und Arbeit wie Festangestellte. Dies muss sich auch in der Honorierung und Absicherung widerspiegeln. Die Situation, dass  das Unterrichtsangebot an Musikhochschulen bis zu 60% durch Lehrbeauftragte sicher stellt, ist nicht weiter hinnehmbar.

Wir fordert ein KMK-Expertengremium, das sich unter Beteiligung aller relevanten Akteure, den Problemen stellt und die Forderungen in die Praxis umsetzt