Der hochschulpolitische Sprecher der CSU, Landtagsabgeordneter Oliver Jörg, setzt sich sehr für die Belange der musikalischen Bildung in Bayern insgesamt und für die Lehrbeauftragtensituation im Besonderen ein. Dies wurde im Antrag mehrerer CSU-Abgeordneter als Antrag an den Bayerischen Landtag formuliert.


Als erste Geste konnte er 200 000,- Euro den drei Bayerischen Musikhochschulen als an die LB zu verteilenden Betrag aus dem Nachtragshaushalt zur Verfügung stellen (der Verteilungsmodus ist aber noch nicht geklärt). Außerdem gehen Gespräche der Hochschulleitung mit hochrangigen Vertretern der Landesregierung um sehr konkrete Inhalte:

folgendes Konzept zur Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten

wurde dem Hochschulausschuß vorgestellt.

Fächer, wie Nebenfach Klavier und Gesang, Musiktheorie, Instrumentalunterricht im Lehramtsstudium, Korrepetition instrumental und vokal, sowie UPK und Schupra sollen, da dies "Arbeitsbereiche" sind , die nur an Hochschulen angeboten werden, in feste Stellen, sprich Lehrkraft für besondere Aufgaben, umgewandelt werden.

Bei den restlichen LA ist eine Erhöhung der Vergütung um 10,-€ angestrebt.

Dieses Konzept kann aber frühestens zum nächsten Doppelhaushalt, wenn die Verhandlungen dahingehend positiv verlaufen, umgsetzt werden.

Bei den LfbA-Stellen sind dann die hier üblichen rechtl. und sozialen Leistungen gegeben.

Die Sitzung des Hochschulausschusses war öffentlich.


Eine gemeinsame Strategie der Bayerischen Hochschulen gegenüber der Regierung leidet unter der unterschiedlichen Behandlung der Lehraufträge hinsichtlich Vergütung und Sonderleistungen, wie Fahrtgeld etc..

 

Rudi Ramming