28.4.2012
1. Ich hatte bereits in der Woche nach dem Treffen der bklm ein Gespräch mit der gesamten Hochschulleitung, bei dem ich über die Bundeskonferenz und die Frankfurter Resolution informiert und unsere Forderungen vorgetragen habe. Die erste Reaktion war einerseits eine große Bereitschaft zur Kommunikation mit den Lehrbeauftragten (es sollen regelmäßige Gespräche mit der LB-Vertretung stattfinden),

andererseits waren wir inhaltlich in manchen Bereichen (z.B. was eine sozialere Ausgestaltung der bestehenden Lehraufträge betrifft) noch weit voneinander entfernt. Da ist unser nächster Schritt, arbeitsrechtlich einiges klären zu lassen. Die Hochschulleitung will sich ihrerseits mit dem Kanzler besprechen, der irgendwann in nächster Zeit kommen soll (unsere Hochschule ist momentan "kanzlerlos").

2. Anfang März gab es eine Lehrbeauftragten - Vollversammlung mit Wahl einer LB - Vertretung. Von den gut 80 Lehrbeauftragten kamen 10 - wir wählten eine dreiköpfige Vertretung, die sich inzwischen auch schon getroffen hat, um sich auszutauschen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

3. Wir haben ein schwarzes Brett, einen Lehrbeauftragten - Briefkasten sowie Postfächer für alle Lehrbeauftragten beantragt.

4. Für den 12.05. ist eine nächste LB - Vollversammlung terminiert, um die Belange und Wünsche der Lehrbeauftragten zu sammeln und im nächsten (möglichst zeitnahen) Gespräch mit der HS - Leitung zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Herrn Ulrich auch bitten, schriftlich zur Frankfurter Resolution Stellung zu beziehen.

5. Was Gewerkschaften bzw. Interessensverbände betrifft: Ein Mitglied unserer LB - Vertretung ist Mitglied beim Tonkünstler - Verband. Ich trete demnächst der GEW bei (die Unterlagen hab' ich mir schon schicken lassen). Über diese Mitgliedschaften wollen wir dann auch versuchen, eine Rechtsberatung über Themen wie z.B. " Fortzahlung im Krankheitsfall" zu bekommen.

Barbara Ertl