Die bklm begrüßt grundsätzlich die angekündigten Honorarerhöhungen für Lehrbeauftragte in Baden-Württemberg. Zwar ist das ausgehandelte Gesamtpaket nicht in allen Punkten ausgewogen, sodass noch viel zu tun bleibt.

Antwortschreiben von Prof. Hartmut Höll auf den offenen Brief der bklm

Stellungnahme

Sehr geehrte Frau Ministerin Bauer,

Zu den Ergebnissen der „Zukunftskonferenzen Musikhochschulen" möchte die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) wie folgt Stellung nehmen:
Die bklm begrüßt ausdrücklich die von Ihnen in Baden-Württemberg angekündigten Verbesserungen im Lehrauftragsbereich.
Honorarerhöhungen und mehr feste Stellen an den Musikhochschulen sind richtige Maßnahmen gegen die bestehende Prekarisierung der Lehre.

An den
Rektor der Hochschule für Musik Karlsruhe
Herrn Prof. Hartmut Höll

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Prof. Höll,
im Rahmen der Anhörung im baden-württembergischen Landtag am 22. Juli 2014 zur beratenden Äußerung des Rechnungshofes haben Sie auf den Beitrag unserer Sprecherin Frau Höfer in der Frage- und Gesprächsrunde auf eine Weise reagiert, die wir als Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) nicht unkommentiert lassen können. Ihre Äußerungen haben bei den Lehrbeauftragten-Vertretern der 24 Musikhochschulen auf der 5. bklm in Hannover Ende Oktober große Bestürzung ausgelöst.

Pressemitteilung 16. 9. 2014     LANDESMUSIKRAT BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.
Noch vor einem Jahr gab es Pläne im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Zahl der Musikhochschulen in Baden-Württemberg von fünf auf vier, wenn nicht gar auf drei zu vermindern.


Rede der bklm - Sprecherin Ulrike Höfer bei 0.53 (Kapitelauswahl rechts)
Antwort Rektor H.Höll bei 1.26 (Frage- und Gesprächsrunde)

Der Lehrauftrag an baden-württembergischen und den

meisten deutschen Musikhochschulen

 

 DIE SITUATION

Lehraufträge

- waren ursprünglich gedacht als Ergänzung des festen Lehrangebots

- decken mittlerweile 30% - 70% des Unterrichtes ab (je nach Standort)

- Die Bezahlung führt nachweislich direkt in die Altersarmut.

Freitag, den 21. Februar 2014 von 9.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr

zum Gesetzentwurf der Landesregierung zum Dritten Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften

(Drittes Hochschulrechtsänderungsgesetz – 3. HRÄG)

–        Drucksache 15/4684

Landtagsanhörung BW vom 21. 2. 2014 in Stuttgart zum neuen Landeshochschulgesetz mit einem Beitrag der bklm-Sprecherin und Lehrbeauftragten-Sprecherin von Freiburg Ulrike Höfer

(ab 1:34:30)
 

11.Februar 2014
An die Rektorate der Baden-Württembergischen Musikhochschulen

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus den Musikhochschulen in BW wurde uns von einem Papier berichtet, in dem es um ein „Modell Struktur Lehraufträge“ geht. Hier wird vorgeschlagen, Lehraufträge zum einen nur noch an Personen zu erteilen, die einen anderen Hauptberuf haben, zum anderen an Berufseinsteiger, wobei der Lehrauftrag auf die Dauer von 5 Jahre begrenzt werden soll.

Die bklm stimmt nicht mit der Argumentation überein, dass Hochschulen auch deshalb verkleinert werden müssen, damit für die Lehrbeauftragten an anderen Hochschulen bessere Konditionen erwirkt werden können.

Denn eine solche Verkleinerung hätte an erster Stelle den massiven Abbau an Lehraufträgen zur Folge. Daher ist diese Option für die bklm inakzeptabel. Die Besserstellung der Lehrbeauftragten ist eine sozialpolitische Notwendigkeit, die nicht von der Haushaltslage abhängig gemacht werden darf.