Die bklm hat einen Forderungskatalog an die Parteien und deren hochschulpolitische Sprecher verschickt.

Forderungen-an-die-Bundestagsfraktionen-2017.pdf

Herzlichen Dank an die Deutsche Orchestervereinigung DOV für die Unterstützung!

Einladung zur 8.bklm in Berlin
Liebe Kolleginnen und Kollegen Lehrbeauftragte,
 
hiermit laden wir alle Lehrbeauftragtenvertreter und -sprecher der deutschen Musikhochschulen ganz herzlich zur
 
8.BKLM vom 28. bis 29.Oktober 2017
 
in die UdK Berlin(Gebäude Bundesallee 1-12 ) ein.
 
Danke an die Sprecherin Birgit Schmieder für die Organisation!
 
Die Rahmenzeiten werden wie immer sein (Ankommen 12.30 Uhr Samstag, Ende Sonntag 14 Uhr).
Weitere Informationen (Hotel etc.) über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme!
 

 

Bericht der bklm-Sprecher Arvid Ong und Birgit Schmieder über die Teilnahme an der RKM. Es waren 45 Minuten für das Thema Lehrbeauftragte eingeplant.

Zunächst haben wir vorgetragen, dass wir den Einsatz der RKM für mehr Mittelbaustellen würdigen und die Implementierung der dritten Qualifizierungsebene begrüßen. Es herrschte Einvernehmen darüber, dass der Lehrauftrag kein optimales Mittel zur Nachwuchsförderung ist. Wir trugen dann auch vor, dass wir eine Lösung für die gegenwärtigen, langjährigen Lehrbeauftragten fordern. Wir machten klar, dass die Anstrengungen für eine bessere Förderung des Nachwuchses in Form von Förderstellen oder Juniorprofessuren für diese Kollegen keine hinreichenden Perspektiven bieten werden. Wir wiesen in diesem Zusammenhang auch auf die Gefahr der fehlenden oder unzureichenden Alterssicherung hin und auf das Problem, dass das Einlassen auf das System „Lehrauftrag“ ohne eine echte Aussicht auf Verstätigung des Beschäftigungsverhältnisses ein Altersarmutsrisiko ist. Der Vorsitzende der RKM, Prof. Ullrich, äußerte Verständnis für diesen Gedanken und sprach sich dafür aus, über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Offenbar gab es im der Kanzlerkonferenz auch schon Überlegungen über diese Frage.

neue Informationen zur LB-Situation in Berlin:
 

Zum 1.1.2017 haben sich die  Lehrbeauftragtenvertretungen der beiden sächsichen Musikhochschulen zur Sächsischen Landeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen zusammengeschlossen. Gemeinsam vertreten sie gegenüber den Hochschulleitungen und politischen Verantwortlichen die Interessen der Lehrbeauftragten. In der Sächsischen Erklärung sind gemeinsame Positionen, Ziele und Forderungen formuliert.

 

Friedemann Immer, ehemaliger bklm - Sprecher, berichtet:
 
Dietmar Bell, SPD MdL und Vorsitzender im Wiss.-Ausschuss und ich haben uns seit längerem bemüht, einen Antrag für das Wahlprogramm der NRW SPD zu formulieren und zur Abstimmung zu bringen. Dieses ist jetzt geschehen! Die NRW SPD hat ganz offiziell sich zu unseren Zielen oder zumindest einem Teil davon bekannt.
 
So schreibt Dietmar Bell an eine Kollegin:
Friedemann Immer und ich haben in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen intensiv gearbeitet und einen Antrag auf den Parteitag eingebracht, der sich mit der unzufrieden stellenden Situation der Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen in NRW befasst. Der jetzt beschlossene Text lautet wie folgt:
„Wir werden nach den Prinzipien der Guten Arbeit auch gesetzliche und untergesetzliche Maßnahmen ergreifen, um die Beschäftigungsbedingungen von Lehrbeauftragten an den Musikhochschulen des Landes zu verbessern. Wichtige Eckpunkte sind dabei die regelmäßige Anpassung der Vergütung an die Tarifentwicklung und die Einrichtung von Dauerstellen.“
Damit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Verbesserung Eurer Arbeitsbedingungen ist jetzt Teil der Programmatik der NRW SPD. Wie geht es weiter? Sollten wir nach der Wahl in der Situation sein, Koalitionsverhandlungen zu führen, würden wir versuchen, dass in einen Koalitionsvertrag hinein zu verhandeln, um es dann in der folgenden Legislaturperiode umzusetzen. Insoweit wäre es sicher hilfreich, dieses Thema an den Standorten in NRW weiter zu diskutieren und bekannt zu machen.
 
 

Die BKLM-Homepage wurde zu einem neuen Verantwortlichen übertragen. Für kurze Zeit war deshalb die Homepage nicht erreichbar.

Wir bitten um Entschuldigung.


Auf der 7. bklm in Dresden am 22./23. Oktober hat die Bundeskonferenz in der Hochschule für Musik die "Dresdner Erklärung" verfasst.

Hier dazu die Presseerklärung der Deutschen Orchestervereinigung DOV.

 

 

Das Netzwerk "Prekäres Wissen", eine Initiative um den Soziologen Peter Ullrich von der Technischen Universität Berlin, hat in einem Bericht 60 Beispiele von Honorartätigkeiten an Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen zusammengetragen. Die Studie zeigt, dass die Bezahlung für Lehraufträge an Hochschulen mit Stundenlöhnen zwischen 25 und 45 Euro - je nach Qualifikation und Universität - den realen Arbeitsaufwand nicht abdeckt. Oftmals lag der tatsächliche Brutto-Stundenlohn unter dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro.

prekaereswissen.wordpress.com/honorartabelle-prekare-beschaftigung/


Nachdem die Lehrbeauftragten-Vertreter an der hmt Rostock mit dem Rektorat und Vertretern des Landesministeriums in Schwerin jahrelang über Verbesserung der Bedingungen für die Lehrbeauftragten gesprochen hatten, gipfelte dieser Druck in dem bundesweiten Aktionstag im November 2014. Zahlreiche KollegInnen (auch Nicht-Lehrbeauftragte), viele StudentInnen und Vertreter der GEW und der DOV waren trotz Bahnstreiks nach Schwerin gekommen.